INNOVATIVES VERFAHREN ZUR
MULTISPEKTRALANALYSE

Keine Filter, keine Filterwechsel
Spektralbereich  365 – 1150 nm
Homogene Flächenausleuchtung
Standardisierte Scanprozesse
Pixelgenaue Overlay- und Analysetechnik
Kalibrierbarkeit des Systems



 

Multispektral

book2net hat ein neuartiges Verfahren zur Multispektralanalyse von Dokumenten und Zeichnungen entwickelt.

Die Entwicklung einer innovativen Technologie zur Multispektralanalysen im Bereich von 300 – 1300 nm war die Aufgabenstellung unseres Forschungsprojektes. In definierbaren nm-Intervallen können einzelne Scans, oder Serien von Scans durchgeführt werden. Die Scanergebnisse können pixelgenau übereinander gelegt und analysiert werden. Das book2net Verfahren arbeitet ohne Filterwechsel (also erschütterungsfrei) und ohne Nach-Korrektur von Schärfe und Fokus in den Spektralbereichen (also Pixel-Maßstabsgenau). Auf dieser Datenbasis können pixelgenaue Overlayverfahren zur Bildanalyse und Sichtbarmachung der gewünschten Informationen angewendet werden.

Eine systematische Standardisierung der Scan-, Licht- und Imagingprozesse und Hinterlegung von Profilstrukturen ermöglicht eine Vergleichbarkeit und Wiederholbarkeit. Profilstrukturen erlauben die Bildung von Klassen bzw. Analysegruppen.



Einsatzgebiete

Im den Bereich der Multispektralanalyse von Dokumenten lassen sich folgende spezielle Einsatzgebiete definieren.


Die Rekonstruktion von Dokumenten

Unterschiedliche Schadensklassen mit jeweils spezifischen Analyseverfahren:
Brandschäden, Wasserschäden, Schimmelbildung, Alterungsschäden oder Kombinationen mehreren Schadensklassen.

Beispiele: Brandschäden Anna Amalia Bibliothek Weimar, Wasserschäden Kölner Stadtarchiv, Klebereste und Schimmelbildung Klassik Stiftung Weimar
Sichtbarmachung von Materialstrukturen und Wasserzeichen.
Sichtbarmachung von Informations-Schichten Unterzeichnungen, Schattenschraffuren,Pentimenti, Hilfslinien
Sichtbarmachung von Papyri, Palimpsest, Überschreibungen  und Korrekturen

Echtheitsprüfung von Zeichnungen  

Beispiel Vollständige Multispektralanalyse der Lucretia,  Klassik Stiftung Weimar Graphische Sammlungen


Materialanalyse in Dokumenten und Zeichnungen

Anhand von eigen erstellten Referenz- und Testtargets vergleichende Materialbetrachtungen durchgeführt werden.
Z.B Analyse von Tinten, Tuschen, Graphitstift, Bleigriffel usw.
Analyse von Weiß“Farben“: Bleiweiß, Lithipone, Zinkweis, Gummi, Titenweiß, Gips, Kalk usw.


Spektralbereiche

Scanserien mit Auflicht und Auflicht plus Durchlicht bilden die Datenbasis für die Multispektralanalyse. Im Beispiel gewählter Spektralbereich:
350nm - 950nm (optional bis 1250nm), Schrittweite 100nm.

Spektralbereiche

Der Softwarefilter verarbeitet native Analoginformationen spezifisch für jeden Spektralbereich und erzeugt automatisch
ein Farbbild, Fehlfarben (UV/IR/VIS), 3 Farbkanäle und Graustufen.


Unterzeichnungen

Schattenschraffur

Schattenschraffur
Unterzeichnung

Unterzeichnung
Hilfslinien

Hilfslinien

Die unteren Zeichnungsebenen sind im IR-Bereichdeutlich zu separieren.
Hilfslinien deuten auf die Verwendung perspektivischer Hilfsmittel zum Erstellen einer Kopie oder auf Maßstabsänderungen hin.


Pixel-Overlay-Technik

Mit der Pixel-Overlay-Technik werden Materialstruktur, Wasserzeichen u.v.m. extrahiert.
Die Pixel-Differenz-Analyse ermöglicht Detailvergleiche zwischen den einzelnen Zeichnungsebenen:

Pixel-Overlay

Analyseframes definieren Schwerpunkte
Korrekturen






Beispiel: Korrektur der Position des rechten Auges



Echtheitsprüfungen

Wasserzeichen, Signaturen und Materialstrukturen werden durch den Image Analyser sichtbar gemacht und liefern Indizien für Herkunft und Originalität (Vergleich mit Datenbanken, oder geprüften Originalen des Künstlers).

Wasserzeichen





* Klassik Stiftung Weimar - Graphische Sammlungen

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